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Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

entspricht als Einkommenskreislaufgeschwindigkeit dem Quotienten von nominalem Bruttosozialprodukt bzw. Einkommen und Geldmenge. Sie gibt an, wie oft eine Geldeinheit pro Periode umgesetzt wird. Je nach der Abgrenzung der Geldmenge ergibt sich ein anderes Niveau der Umlaufgeschwindigkeit. Sie läßt sich analytisch aufspalten in die Umlaufgeschwindigkeit des Bargeldes und die des Buchgeldes. Die Umlaufgeschwindigkeit ist nicht konstant. Bei Irving FISHER ist der Trend durch die Entwicklung der Zahlungstechnologie bestimmt, und Schwankungen um den Trend werden durch konjunkturell bedingte Preisniveauschwankungen verursacht. Die Neuformulierung der Quantitätstheorie durch Milton FRIEDMAN formuliert die Umlaufgeschwindigkeit als Quotient von realem Einkommen und realer Geldmenge und setzt letztere der realen Geldnachfrage gleich. Die resultierende Funktion zeigt, dass die Umlaufgeschwindigkeit prozyklisch auf Schwankungen des realen Einkommens um das erwartete Trendeinkommen und positiv auf Änderungen der opportunity costs der Geldhaltung, wie z.B. - Zins und Inflationsrate, reagiert. Literatur: Friedman, M. (1956)

im gesamtwirtschaftlichen Einkommenskreislauf. Sie errechnet sich aus der Division des gesamtwirtschaftlichen Nominaleinkommens durch die gesamtwirtschaftliche Geldmenge. Sie drückt die Leistung des Geldes als Tauschmittel (Transaktionsfunktion) für alle gesamtwirtschaftlichen Transaktionen in einer Rechnungsperiode aus.

Die Ge­schwindigkeit, mit der eine gegebene Geldmen­ge umläuft. Die Umlaufgeschwindigkeit des Gel­des bestimmt unter anderem die Liquidität der Banken. In Zeiten rascher Geldentwertung steigt die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Nach der Verkehrsgleichung von Irving Fisher sind Geld­menge mal Umlaufgeschwindigkeit gleich dem Produkt von Kaufkraft und Preisniveau:
GxU=KxP.

 

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