Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Verkehrsgleichung

Der Zweck der Gleichung war es ursprünglich, auf die Tatsache hinzuweisen, dass nicht nur die Geldmenge, sondern auch deren Umlaufgeschwindigkeit die nachfragewirksame Geldmenge und damit auch den Wert des Geldes bestimmen. Verlust Die Aufwendungen in einem Geschäftsjahr waren größer als die Erträge.

Auch: Tausch-, Fisher\'sche Verkehrsgleichung. Modellvorstellung, die das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht der Transaktionen in einer auf dem Geld aufbauenden Tauschwirtschaft (Geld-, Verkehrswirtschaft) beschreibt (indirekter Tausch). In einfachster Form - als Identitätsgleichung - beinhaltet sie: Geldmenge mal Umlaufgeschwindigkeit des Geldes = volkswirtschaftliches Handelsvolumen mal Preisniveau.

Quantitätsgleichung

als Ausgangsgleichung der Quantitätstheorie dienende Identität, die den Zahlungsstrom in einer Volkswirtschaft von der Einnahmen- und der Ausgabenseite her darstellt. Mit Irving FISHER läßt sich die Summe der Geldeinnahmen als Produkt des Transaktionsvolumens T und zugehörigem Preisniveau PT definieren und die Summe der Geldausgaben als Produkt der Geldmenge M und ihrer Umschlaghäufigkeit bzw. Umlaufgeschwindigkeit UT. Dies ergibt FISHERs Transaktionsversion der Verkehrsgleichung: T•PT=M.UT Wird nur der Wertschöpfungsanteil der Transaktionen, dargestellt durch das reale Bruttosozialprodukt y, berücksichtigt, so folgt die gebräuchlichere Einkommensversion der Verkehrsgleichung: y.Pr=M•Uy Dabei bezeichnet Py den Preisindex des Bruttosozialprodukts und Uy die Einkommenskreislaufgeschwindigkeit des Geldes. Sie ist kleiner als die Umlaufgeschwindigkeit UT. Beide Gleichungen sind Identitäten, also immer erfüllt.
Verkehrsgleichung

Eine von Irving Fisher ent­wickelte Gleichung, die den Zusammenhang zwi­schen der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und Geldmenge darstellt. Danach sind Geldmen­ge mal Umlaufgeschwindigkeit gleich dem Pro­dukt von - Kaufkraft und Preisniveau:
GxU=KxP.

Vorhergehender Fachbegriff: Verkehrsgemeinschaft | Nächster Fachbegriff: Verkehrshilfsbetriebe



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : Verrichtungszentralisation | Erlebensfallleistung | Versicherungsberater

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon