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Beschaffungspolitik

(auch Einkaufspolitik) Die Beschaffungspolitik umfaßt neben der Mengen- und Qualitätspolitik vor allem auch die aktive Beeinflussung der Einkaufspreise durch den Einkäufer innerhalb der durch die jeweilige Marktlage bedingten Möglichkeiten. Beschaffungspolitik erfordert neben einer genauen Marktbeobachtung eine gute Marktkenntnis, um die zukünftige Preisentwicklung der am Markt benötigten Güter beurteilen zu können.
Die Beschaffungspolitik umfaßt alle Entscheidungen der Unternehmung, die auf die Beschaffung der Güter und Leistungen am Markt ausgerichtet ist. Sie besteht aus der Bestimmung des beschaffungspolitischen Instrumentariums und der Festlegung des Einsatzes der beschaffungspolitischen Instrumente, die sich bei der Beschaffung zur Erreichung des vorgegebenen Unternehmungszieles anbieten. Die Beschaffungspolitik ist wie die Absatzpolitik ein Teil der Marktpolitik der Unternehmung.

Die Beschaffungspolitik umfasst die Festlegung der unternehmensspezifischen Beschaffungsziele, die Analyse der betriebsinternen und betriebsexternen Handlungsbedingungen sowie die Bestimmung der Mittel (Beschaffungsinstrumente, Beschaffungsmarketing) zur Erreichung der gesetzten Beschaffungsziele. Die beschaffungspolitischen Möglichkeiten eines Unternehmens werden von zahlreichen Einflussfaktoren bestimmt, die im Einzelfall die Beschaffungssituation kennzeichnen (z.B. Standort, Produktionstechnik, Rechtsform, Betriebsgrösse, Branchenzugehörigkeit, Marktstruktur).

Siehe auch: Beschaffungsmarketing, optimale Bestellmenge, Beschaffungsbudget, Beschaffungsplan

Literatur:
* Grochla, E./Schönbohm, P., Beschaffung in der Unternehmung, Stuttgart.
* Berg, C. C., Beschaffungs-Marketing, Würzburg, Wien.
* Arnold, Strategische Beschaffungspolitik, Frankfurt a. M., Bern.

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