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Fördermittel

sollen im Bereich der Lagerausstattung die Lagerprozesse beschleunigen. Sie dienen gelegentlich aber auch als Lagermedium (z.B. Hängeförderer in der Automobilindustrie). Zu unterscheiden sind: (1)  Flurfördermittel •     Stationäre Fördermittel gewährleisten einen stetigen Materialfluss (z.B. Rollenbahn, Pritschen, Kreis-, Band-, Kettenförderer). •     Mobile Fördermittel für intermittierenden Betrieb sind Handkarren, Schlepper und Gabelstapler. Automatischer, fortlaufender Betrieb von Fördermitteln wird z.B. über Induktionsschleifen im Fussboden gesteuert. (2)  Flurfreie Fördermittel nutzen die Raumhöhe eines Lagerortes aus (z.B. Hängeförderer, Laufkräne). (3)  Hebezeuge dienen vor allem der vertikalen Materialbewegung (z.B. Aufzüge, Hebebühnen, Krananlagen).

Allgemein sowie Logistik und Produktion: siehe Verkehrsmittel

In der Gesundheitswirtschaft: Zuwendungen des Staates, um bestimmte politische und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Dabei hat der Empfänger bestimmte vorgegebene Kriterien zu erfüllen und einen festgelegten Antragsprozess einzuhalten. Fördermittel werden üblicherweise ohne unmittelbare Gegenleistung gewährt. Gewährte Mittel müssen üblicherweise nicht zurückgezahlt werden, solange die Bedingungen für die Fördermittel eingehalten werden. Als Synonym wird häufig der Begriff der Subvention verwendet.

Investitionen in den Krankenhäusern werden nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und den Krankenhausgesetzen der Länder ganz oder teilweise durch öffentliche Fördermittel finanziert. Diese öffentliche Förderung soll mit zu einer bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen, eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhäusern beitragen. Krankenhäuser haben jedoch nur dann einen Anspruch auf Fördermittel, wenn sie in den Krankenhausplan des Landes und bei Investitionen in das Investitionsprogramm des Landes aufgenommen sind. Neben der Einzelförderung größerer Investitionsmaßnahmen erhalten die Krankenhäuser auch pauschale Fördermittel, die für die Wiederbeschaffung kurzfristiger Anlagegüter gewährt werden. Die Höhe der Pauschalförderung richtet sich nach unterschiedlichen Kriterien, so etwa nach der Zahl der behandelten Fälle im jeweiligen Krankenhaus, nach der Versorgungsstufe des Krankenhauses sowie nach der Zahl der vorgehaltenen Großgeräte und Ausbildungsplätze (Beispiel Rheinland-Pfalz).

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