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Geldkurs

Börsenkurs (Börse), zu dem nur Nachfrage nach Wertpapieren (»Geld«) vorlag, aber keine Wertpapiere (»Briefe«) angeboten wurden. Gegensatz Briefkurs.

(1) derjenige Kurs an Effektenbörsen, zu welchem Nachfrage existiert, aber kein Angebot vorliegt;
(2) Ankaufskurs für Devisen durch Banken;
(3) Ankaufskurs, der durch Market Maker verbindlich gestellt wird ( Deutsche Terminbörse).

Der Geldkurs bezeichnet zum einen den Kauf- oder Nachfragekurs von Wertpapieren und Devisen. Zum anderen gibt er im Börsenhandel den Kurs an, zu dem zwar Nachfrage besteht, aber kein Angebot vorliegt. Gegensatz: Briefkurs

Ankaufskurs eines Wertpapiers an der Börse, zu dem ein Wertpapier nachgefragt wird. Er unterscheidet sich vom Briefkurs, zu dem ein Wertpapier angeboten wird. Geld- und Briefkurse werden unter Banken und Maklern im Devisen-, Sorten- und Goldhandel sowie Geld- und Wertpapierhandel als Bezeichnungen verwendet. Im Devisenhandel gibt es «amtliche Geld- und Briefkurse», die börsentäglich für die Kundenabrechnungen angewendet werden.

Kurs an der Wertpapierbörse, zu dem Käufer bereit sind, zu kaufen. Bei Devisen der von der Devisenbörse festgelegte Kurs für Bankkunden, die Devisen verkaufen, also inländisches Geld erhalten wollen.

ist der Kurs, zu dem ein Gegenstand (Wertpapiere, Devisen, Gold) zum Ankauf gesucht wird. Beispiel im Kurszettel der Börse: »AEG 66,- Geld«. Gegenstück: Briefkurs.

Im Devisenhandel (Devisen): Der Kurs, zu dem die Banken von ihren Kunden Devisen ankaufen. Der Geldkurs ist immer niedriger als der an der Devisenbörse ermittelte Mittelkurs und als der Briefkurs. Der Abstand des Geldkurs vom Mittelkurs wird von der Deutschen Bundesbank langfristig festgelegt. An der Wertpapierbörse (Börse): Ein Kurs (Börsenkurs), zu dem Nachfrage, aber kein oder nur geringes Angebot besteht. Auf dem veröffentlichten Kurszettel wird dies durch den Zusatz G vermerkt.

Abk.: Geldkurs Ankaufskurs für Devisen und Wertpapiere durch Banken bzw. an den Börsen. Ggs.: Briefkurs.

Geldkurs wird der Kurs genannt, zu dem ein Wert gesucht wird (Ankaufspreis). Devisenkurs.

Ankaufkurs; Kurs, zu dem Banken im Devisenhandel Devisen oder im Wertpapierhandel Effekten ankaufen. Als Kurshinweis bei der Wertpapiernotierung bedeutet "Geld" (G), dass bei diesem Kurs zwar Nachfrage, jedoch kein Angebot vorlag.

(bei Devisen). Bei der sog.   Mengennotierung, die seit Einführung des Euro am Devisenmarkt gilt, ist der (niedrigere) Geldkurs der Verkaufskurs der Banken, d.h. jener Kurs, zu dem die Banken an ihre Kunden  Devisen und   Sorten verkaufen. Anmerkung: Bei Mengennotierung ist der   Briefkurs (Ankaufskurs der Banken) höher als der Geldkurs. Siehe auch   Preisnotierung (bei Devisen).

Börsenkurs, zu dem Nachfrage nach einem Wertpapier besteht. Der Kurs wird mit dem Kurszusatz »G« = Geld (Nachfrage) vermerkt, wenn kein Umsatz zustande gekommen ist, sich also kein Verkäufer fand, der zum nachgefragten Kurs zum Verkauf bereit war.
Gegenteil: Siehe: Briefkurs

- (engl.) Bid. (1) Der (Nachfrage-)Preis, zu dem ein Käufer bereit ist, ein Wertpapier zu kaufen; den G. „bietet" der Käufer eines Finanzinstrumentes. (2) Der Ankaufskurs für Devisen durch Banken. Gegensatz: Briefkurs.

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