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Devisen

Forderungen und Guthaben in fremder Währung, z. B. Bankguthaben, Wertpapiere, Schecks etc., Sorten

Buchgeld, welches auf fremde Währungseinheiten denominiert und im Ausland zahlbar ist. Devisen existieren in Form von Guthaben oder in Wechseln bzw. Schecks, die auf fremde Währung lauten und im Ausland zahlbar sind.

Siehe
>>> Sorten und Devisen

Devisen sind Buchgeld, welches auf fremde Währung lautet und im Ausland zahlbar ist. Es sind Guthaben sowie Wechsel und Schecks in ausländischer Währung.

Gegensatz: Sorten

(engl. foreign exchange, foreign currency) Devisen (lat. de viso = auf Sicht) sind Ansprüche auf Zahlungen in fremder Währung an ausländischen Plätzen, und zwar hauptsächlich in Form von Guthaben bei ausländischen Kreditinstituten, sowie im Ausland zahlbare Geldersatzmittel (Schecks, Wechsel). Banknoten zählen im rechtlichen Sinne ebenfalls zu den Devisen, werden in der Bankpraxis aber zusammen mit den ausländischen Münzen als Sorten (engl. foreign notes and coins) bezeichnet.

Zahlungsmittel in ausländischer Währung, hauptsächlich in Form von Guthaben bei ausländischen Banken (Buchgeld), auf Auslandswährung lautende Schecks und Wechsel. Ausländische Banknoten und Münzen gehören zwar im rechtlichen Sinne ebenfalls zu den Devisen, werden in der Bankpraxis jedoch als Sorten bezeichnet.

Buchgeld in ausländischer Währung, insbesondere Guthaben bei ausländischen Banken, Schecks und Wechsel. Ausländisches Bargeld wird als Sorten bezeichnet.

sind Guthaben in ausländischer Währung im Inland, ausländische Wechsel und Schecks. Ausländische Münzen und Banknoten heißen Sorten.

Bei Devisen handelt es sich um eine Auslandswährung, die bei der Deutschen Bundesbank und bei den Geschäftsbanken in Form von Buchgeld vorkommt. Die Banknoten und Münzen einer fremden Währung sind keine Devisen, sondern Sorten.

sind auf fremde Wahrung lautende, an ausländischen Plätzen zahlbare Zahlungsanweisungen, insbesondere Wechsel, Schecks und telegrafische Auszahlungen. Auf ausländische Wahrung lautende Münzen und Banknoten gehören nicht zu den Devisen, sondern werden Sorten genannt. Der einer Devisenbewirtschaftung nicht unterliegende freie Handel in Devisen findet vor allem unter in und ausländischen Banken statt, und zwar unmittelbar von Bank zu Bank, über zwischengeschaltete selbständige Devisenmakler und an den Devisenbörsen, die meistens den Wertpapierbörsen (Börse) angegliedert sind. Die Devisenkurse bilden sich aus Angebot und Nachfrage und werden täglich von amtlichen Maklern an den Devisenbörsen ermittelt. Weitgehend üblich sind Preisnotierungen, bei denen der Preis der Inlandswährung für eine bestimmte Summe der Fremdwährung (meist je 100 Einheiten) angegeben wird; es kommen aber auch Mengennotierungen vor, bei denen umgekehrt der für einen bestimmten Betrag in Inlandswährung erhältliche Fremdwährungsbetrag genannt wird. Im Kurszettel ausgewiesen werden der Briefkurs, den die Banken ihren Kunden bei Kaufaufträgen in Rechnung stellen, und der » Geldkurs, der bei Verkaufsaufträgen berechnet wird. Die Kursschwankungen waren früher bei festen Wechselkursparitäten verDevisengeschäft hältnismäßig eng begrenzt auf bestimmte Bandbreiten zwischen oberen und unteren Interventionspunkten. Wurden sie erreicht, waren die Notenbanken verpflichtet, am Devisenmarkt zu intervenieren. Das Währungsrisiko lag hier vor allem in Paritätsänderungen, die durch Auf und Abwertungen von Währungen gelegentlich vorkamen. Mit dem Übergang zum sogenannten Floaten, das 1973 beim USDollar begann, entfielen die Interventionspflichten der Notenbanken. Sie bestehen jetzt allerdings wieder bei einigen europäischen Währungen durch das 1979 eingeführte Europäische Währungssystem (EWS). Die Notenbanken intervenieren hierbei dadurch, daß sie jeweils an ihren nationalen Märkten die schwache Währung aufkaufen und die starke Währung abgeben. Das Kursrisiko, das durch die freien Wechselkurse stark angestiegen ist, kann durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. So kann der Exporteur Fremdwährungsbeträge aus später fällig werdenden Exportforderungen sofort zu einem bestimmten Devisenkurs (Terminkurs) verkaufen und den Erlös somit mit einem festliegenden Betrag in Inlandswährung kalkulieren. Umgekehrt kann der Importeur den Fremdwährungsbetrag für später fällig werdende Verbindlichkeiten sofort zum Terminkurs per Termin kaufen, so daß ein danach stattfindender Kursanstieg der Fremdwährung seine Kosten nicht erhöht. Um die Kursrisiken bei Kreditinstituten zu begrenzen, hat das BAK (Banken aufsicht) angeordnet, daß die offenen Devisenpositionen (Aktivpositionen, denen keine Passivpositionen in Fremdwährung gegenüberstehen, und umgekehrt) 30 v. H. des haftenden Eigenkapitals nicht überschreiten sollen.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Bankguthaben, Schecks und Wechsel in ausländischer Währung.

Währung..., Fremdwährung..., Currency. ..

im engeren Sinne die auf fremde Währung lautenden und im Ausland zahlbaren Forderungen, bestehend aus Sichtguthaben, Wechseln und Schecks. Nicht zu den Devisen gerechnet werden ausländische Barzahlungsmittel (Sorten) und bei inländischen Kreditinstituten unterhaltene Ansprüche auf Zahlungen in fremder Währung, die als Fremdwährungsguthaben bezeichnet werden. Im Interbankenge- schäft spielt nur der Handel mit Sichtguthaben an ausländischen Plätzen eine Rolle. Im weiteren Sinne versteht man unter Devisen Forderungen in fremder Währung, über die kurzfristig verfügt werden kann (u.a. Geldmarktanlagen).      

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