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Hörer- und Seherpanel

wichtige Voraussetzung für Panelerhebungen. Das Grundkonzept entspricht dem des Haushaltspanels: Aus der Grundgesamtheit wählt man eine möglichst repräsentative Teilmenge von Haushalten aus, wobei deren Hör- und Fernsehverhalten über einen längeren Zeitraum hinweg erfasst wird. So lassen sich z.B. Informationen über die Zahl der zu bestimmten Sendezeiten eingeschalteten Geräte sowie das gewählte Programm gewinnen. Im einzelnen unterscheidet man die Programmforschung, die sich vor allem den gesellschaftspolitischen Implikationen des Medienverhaltens widmet, und die Werbe- programmforschung, die die Wirkung der Werbung untersucht. Wie bei einem Haushaltspanel kann die Datenerhebung mittels schriftlicher Befragung erfolgen. Kennzeichnend für die modernen Varianten sind jedoch Beobachtungsverfahren, die auf ausgefeilte technische Hilfsmittel zurückgreifen ( Audimeter). So ist es in der Bundesrepublik seit 1975 mit Hilfe eines vom Institut für Demoskopie (IfD), Allensbach, und von Infas, Bad Godesberg, entwickelten Verfahrens möglich, über Teilnehmertasten nicht nur die Anzahl der eingeschalteten Geräte, sondern auch die Anzahl der Zuschauer zu erfassen. Die so gewonnenen Ergebnisse werden anschliessend u. a. nach demographischen Kriterien differenziert, aufbereitet. Ein von der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK), Nürnberg, unterhaltenes Seherpanel registriert nicht nur das Fernsehverhalten der Bürger, sondern auch den Gebrauch von Telespielen, Videotext, Bildschirmtext und Homecomputern, soweit diese an das Fernsehgerät angeschlossen sind, vor allem aber die Nutzung von Videorecordern in den untersuchten Haushalten.      Literatur: Nauta, F., Anwendung der Panelbefragung für Hörer- und Seherforschung, in: Werner, O.  (Hrsg.), Handbuch der praktischen Marktforschung, München 1972, S. 159 ff.  

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