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Handwerk

Handwerk Typisch für Betriebe des Handwerks ist u. a.: Die Arbeitsleistung erfolgt vorwiegend per Hand. Der Mechanisierungsgrad ist mitunter recht gering. Vorherrschend wird an einzelnen Objekten gearbeitet. Die handwerkliche Leistung erfolgt meist nach Auftrag durch einen Kunden. 0 Handwerker sind oft in ihrem Gebiet universell ausgebildet. Handwerksbetriebe eines bestimmten Bezirks sind in die Handwerksrolle eingetragen und gehören der

ist eine selbständige Erwerbstätigkeit, die auf die Be- und Verarbeitung von Stoffen sowie Reparatur- und Dienstleistungen gerichtet ist. Sie deckt individuellen Bedarf. Handwerksleistung ist ein Ergebnis der Persönlichkeit des handwerklich schaffenden Menschen, seiner beruflichen Ausbildung, seiner Kräfte und Mittel. Handwerksbetrieb ist ein Betrieb, in dem ein selbständiger Handwerksmeister sein Gewerbe ausübt. Das Handwerk ist in den Handwerkskammern zusammengeschlossen.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Manuell und mit überwiegend einfacher technischer Ausrüstung sowie im allgemeinen bei geringer innerbetrieblichen Arbeitsteilung betriebene Kleinproduktion.

Äußerliches Merkmal für das Handwerk ist die geringe Betriebsgröße und ein Übergewicht der Handarbeit. Produziert wird im Handwerk nur noch wenig. Vorwiegend sind es Reparaturbetriebe und solche, die Installationen oder Montagen ausführen. 1997 existierten 830.000 Handwerlsbetriebe mit 6,7 Mio. Beschäftigten.

Wirtschaftsbereich, dessen vornehmliche Betätigungsgebiete die Güterproduktion, Montage, Installation und Reparatur sowie Dienstleistungen sind. Die handwerklichen Tätigkeiten begründen keinen eigenen Wirtschaftszweig, sondern sind sehr verschiedenen Wirtschaftszweigen des sekundären und tertiären Sektors zuzurechnen. Als Unterscheidungsmerkmale gegenüber Industrieunternehmen werden vielfach der starke Personenbezug, Dezentralisation und Differenzierung des Angebots, Vorherrschen kleiner und mittlerer Betriebsgrössen bei vollem Eigentum an den Produktionsmitteln seitens des Betriebsinhabers sowie Übergewicht der Handarbeit angesehen. Eine exakte Grenzziehung zwischen handwerklicher und industrieller Tätigkeit ist jedoch nicht (mehr) möglich. Der häufig prophezeite Niedergang des Handwerks hat sich nicht bewahrheitet. Bei umfangreichen internen Strukturwandlungen und deutlichen konjunkturellen Schwankungen (insbesondere bedingt durch den hohen Umsatzanteil - etwa zwei Drittel - des Handwerks im Baugewerbe) blieb der Anteil des Handwerks an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit rd. 10% weitgehend stabil.   Literatur: Seidenfus, H. St., Sektorale Wirtschaftspolitik, in: Ehrlicher, W u.a. (Hrsg.), Kompendium der Volkswirtschaftslehre, Bd. 2, 4. Aufl., Göttingen 1975, S. 238 ff.

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