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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften

anlässlich ihres 300jährigen Bestehens im Jahr 1968 gestifteter "Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel". Das Kapital wird von der Nobel-Stiftung verwaltet, die auch für die Zeremonie der Preisverteilung verantwortlich ist. Über die Preisträger entscheidet die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaft nach den gleichen Regeln, wie sie für die anderen Nobelpreise gelten. Mit dem Nobelpreis sollten in erster Linie wissenschaftliche Leistungen und nicht herausragende Wissenschaftler geehrt werden. Die Preisträger bis 1986: 1969: Ragnar Frisch (Universität Oslo) und Jan Tinbergen (The Netherlands School of Economics) "für die Entwicklung und Anwendung dynamischer Modelle bei der Analyse ökonomischer Vorgänge". 1970: Paul Samuelson (Massachusetts Institute of Technology) "für sein wissenschaftliches Werk, in dem er die statische und dynamische ökonomische Theorie weiterentwickelt und damit aktiv zur Anhebung des Niveaus der ökonomischen Analyse beigetragen hat". 1971: Simon Kuznets (Harvard University) "für seine empirisch fundierte Auffassung über wirtschaftliches Wachstum, mit der neue und gründlichere Einsichten in die ökonomische und soziale Struktur und in den Vorgang der wirtschaftlichen Entwicklung möglich geworden sind". 1972: John R. Hicks (All Souls College, Oxford) und Kenneth J. Arrow (Harvard Uni- versity) "für ihr bahnbrechendes Werk auf dem Gebiet der Gleichgewichtstheorie und der Wohlfahrtstheorie". 1973: Wassily Leontief (Harvard University) "für die Entwicklung des Input-Output- Verfahrens und dessen Anwendung auf bedeutende ökonomische Fragestellungen". 1974: Gunnar Myrdal (Universität Stockholm) und Friedrich August von Hayek (Universität Freiburg) "für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf den Gebieten der Geldtheorie und der Konjunkturtheorie und für ihre tiefschürfende Analyse der Interdependenz ökonomischer, gesellschaftlicher und institutioneller Erscheinungen". 1975: Leonid Kantorovich (Akademie der Wissenschaften, Moskau) und Tjalling C. Koopmans (Yale University) "für ihre Beiträge zur Theorie der optimalen Allokation der Ressourcen". 1976: Milton Friedman (University of Chicago) "für seine Leistungen auf dem Gebiet der Konsumtheorie, der Geldgeschichte und der Geldtheorie und für seine Darstellung der Schwierigkeiten, die die Stabilisierungspolitik aufwirft". 1977: Bertil Ohlin (School of Economics, Stockholm) und James Meade (Cambridge University) "für ihren bahnbrechenden Beitrag zur Theorie des internationalen Handels und des internationalen Kapitalverkehrs". 1978: Herbert A. Simon (Carnegie-Mellon University) "für seine pionierhafte Erforschung der Entscheidungsprozesse in ökonomischen Organisationen". 1979: Theodore W. Schultz (University of Chicago) und Arthur Lewis (Princeton University) "für ihre pionierhafte Forschung auf dem Gebiet der Entwicklungstheorie unter besonderer Berücksichtigung der Probleme von Entwicklungsländern". 1980: Lawrence R. Klein (University of Pennsylvania) "für die Entwicklung von ökonometrischen Modellen und deren Anwendung zur Analyse von Konjunkturschwankungen und der Wirtschaftspolitik". 1981: James Tobin (Yale University) "für seine Analyse der Finanzmärkte und deren Beziehungen zu Ausgabenentscheidungen, Beschäftigung, Produktion und Preisen". 1982: George J. Stigler (University of Chicago) "für seine fruchtbaren Arbeiten zur Industriestruktur, über die Funktionsweise von Märkten sowie über Ursachen und Folgen der öffentlichen Regulierung". 1983: Gérard Debreu (University of California, Berkeley) "für den Einbau neuer analytischer Verfahren in die ökonomische Theorie und für seine rigorose Neuformulierung Gleichgewichts". 1984: Richard Stone (Cambridge Univer- sity) "für seinen massgeblichen Beitrag bei der Entwicklung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und damit bei der Verbesserung der Voraussetzungen für die empirische Wirtschaftsforschung". 1985: Franco Modigliani (Massachusetts Institute of Technology) "für die Ausarbeitung und Entwicklung der Lebenszyklen des Haushaltssparens und die Formulierung der Modigliani-Miller-Theoreme der Bewertung von Unternehmen und Kapitalkosten". 1986: James M.Buchanan (George Mason University) "für die Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen Grundlagen der ökonomischen Beschlussfassung." 1987: Robert M. Solow (Massachusetts Institute of Technology) für seine Arbeiten über die Theorie des wirtschaftlichen Wachstums. 1988: Maurice Allais (Ecole Nationale des Mines) für seine Pionierarbeiten zur Theorie des Marktes und der effizienten Ressourcenverwendung. 1989: Trygve Magnus Haavelmo (Universität Oslo) für seine Arbeiten auf den Gebieten Ökonometrie und Finanzwissenschaft. 1990: Harry M. Markowitz (New York City University), William F. Sharpe (Stanford University) und Merton H. Miller (University of Chicago) für ihre grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiet der Finanzierungs- und Kapitalmarkttheorie. 1991: Ronald H. Coase (University of Chicago) für die "Entdeckung und Klärung der Transaktionskosten und der wirtschaftlichen Rechte für die institutionelle Struktur und Funktionsweise des wirtschaftlichen Systems". 1992: Gary S. Becker (University of Chicago) für seine Arbeiten auf den Gebieten Humankapitaltheorie, Familienökonomie, Ökonomie der Kriminalität und Diskriminierungstheorie.

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