Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Standardsoftware

Softwareprodukt, das vom Hersteller für den Einsatz bei vielen Anwendern (Unternehmen, aber auch Privatpersonen) entwickelt und auf dem Softwaremarkt angeboten wird. Standardsoftware wird oft so entwickelt, dass sie auf verschiedenen Systemplattformen (Betriebssystem) lauffähig ist, um einen möglichst großen Kreis von potenziellen Anwendern zu erreichen. Insbesondere im Bereich der professionellen betriebswirtschaftlichen Anwendungen (Anwendungssoftware) wird Standardsoftware kaum unverändert eingesetzt, sondern durch mehr oder weniger umfangreiche Anpassungsmaßnahmen an die individuellen Anforderungen des Kunden angeglichen (Customizing, Ggs. Individualsoftware).

In den Anfangsjahren des EDV-Einsatzes wurde die Anwendungssoftware von den Betroffenen selbst erstellt. Die Ähnlichkeit der Anwendungsfälle in den betrieblichen Teilbereichen und der erhebliche Aufwand, der für die Entwicklung umfangreicher Anwendungsprogramme erforderlich war, haben zur Produktion von Standardanwendungssoftware geführt. Beteiligt daran waren vor allem Softwarehäuser und Hardwarehersteller. Für den Einsatz von Standardsoftware sprechen deren betriebswirtschaftliche und EDV-technische Qualität, Kostenvorteile und Zeitersparnisse gegenüber der Eigenentwicklung. Die Anpassung an die betriebsindividuelle Organisation wird vielfach mit Programmgeneratoren (Customizing) durchgeführt. Die Integration von Standardsoftware einzelner Anwendungsbereiche führt zur Bildung von Anwendungssoftware-Familien. Die einzelnen Programme sind dabei aufeinander abgestimmt und umfassen ein einheitliches Datenverwaltungssystem. Für die Benutzersicht (z. B.  Bildschirmmasken, Dialogabläufe, Benutzerschnittstellen) und die Datensicherung existiert ein einheitliches Konzept. Der Vorteil beim Einsatz einer Software-Familie liegt in ihrer bereits vom Hersteller vollzogenen Integration. Eine Ubersicht über die am Markt angebotene Standardsoftware enthält der halbjährlich erscheinende ISIS-Software-Report (Hrsg. Nomina Information Services, München).                                         

ist eine Software, die im Unterschied zur   Individualsoftware für eine grössere Anzahl von Nutzern mit vergleichbaren Anforderungen entwickelt wird. Der Anpassung von Standardsoftware auf eine nutzerspezifische Problemstellung im Rahmen des sog. Customizing, z.B. durch Parametrisierung oder Auswahl von Funktionen und Prozessen, kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Siehe auch   Wirtschaftsinformatik, Grundlagen (mit Literaturangaben).

Vorhergehender Fachbegriff: Standards of Performance (SOPs) | Nächster Fachbegriff: Standardsortiment



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Leergutverwaltung | Investitionsgleichung | tägliches Geld

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon