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Xetra

Elektronisches Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse, durch welches der Handel im IBIS-System vollständig, sowie Teile des Parketthandels teilweise ersetzt werden. Ab Ende 1998 werden alle Ordergrößen sowie die wesentlichen an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelten Werte über Xetra handelbar sein.
Xetra (Exchange Electronic Trading), bekannt aus den Abendnachrichten, wird unter Wertpapierhandel erläutert.


Abkürzung für „Exchange Electronic Trading“, ein computerunterstütztes Handelssystem der deutschen Wertpapierbörsen.

Das elektronische Börsenhandelssystem Xetra (Exchange Electronic Trading) ermöglicht einen Aktienhandel rund um die Uhr. Es wurde 1997 in Deutschland eingeführt und steht bisher vor allem Großkunden zur Verfügung. Der Vorteil besteht darin, Wertpapiere auch außerhalb der Börsenöffnungszeiten kaufen und verkaufen zu können. Auch wird dem elektronischen Handel mehr Transparenz und Fairneß nachgesagt. Es ist vorgesehen, Xetra auch für Kleinanleger zu öffnen. Ob der elektronische Börsenhandel eine Gefahr für den Parketthandel darstellt (Parkett), ist noch offen. Gegenüber dem Parketthandel sind bei Xetra die Gebühren niedriger; so kostet eine 100.000-Mark-Order auf dem Parkett 35 Mark, beim elektronischen Börsenhandel demgegenüber jedoch nur sieben Mark. Den Preisvorteil haben allerdings nur die Banken, er wird nicht an die Kunden weitergereicht. Als Grund dafür wird das hohe Entgelt für die Nutzung von Xetra durch die Kreditinstitute genannt.

Ein Vorteil, der auch für den Anleger zum Tragen kommt: Da es keine Kursmakler gibt, entfällt die Maklergebühr (Courtage). Allerdings führt Xetra die Aufträge selbständig aus, und das bedeutet, im Gegensatz zu einem Makler gibt es bei dem elektronischen System keine Güterabwägung und keine Plausi-bilitätsprüfung bei den Preisen. Mit Xetra kam man also durchaus ungünstiger fahren als beim Parketthandel. Vor allem, wenn man kein Limit angibt, führt das System oft ungünstige Transaktionen zu Ungunsten des Kunden aus.

= Exchange Electronic Trading System.
Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse, über das alle Wertpapiergeschäfte rund um die Uhr zusätzlich zur Parkettbörse per Computer abgewickelt werden. XETRA hat das IBIS-System abgelöst.

Abk. f. Exchange Electronic Trading. Dieses vollelektronische Handelssystem für den Kassamarkt der Gruppe Deutsche Börse mit dezentralem Marktzugang gibt es seit November 1997. Mit Einführung von Xetra® wurde der elektronische IBIS-Handel eingestellt. Xetra® bietet eine attraktive Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz, gewährleistet eine hohe Transparenz und moderne Überwachung. Kauf- und Verkaufsaufträge lizensierter Händler werden von jedem beliebigen Standort weltweit durch Xetra® in einem zentralen Computer gegenübergestellt und — wenn Stückzahl und -preis übereinstimmen — automatisch ausgeführt. Alle Marktteilnehmer erhalten gleichberechtigt Zugang zur Handelsplattform. Xetra® ist börsentäglich von
9. 00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Dadurch können Anleger z. B. noch am gleichen Tag auf die Eröffnung der Wall Street reagieren. Auf Xetra® handeln bisher bereits weit über 400 Banken und Wertpapierhandelshäuser aus ganz Europa. Fast alle der ca.
5. 500 an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) notierten Aktien und nahezu 11.000 Optionsscheine sind zurzeit auf Xetra® handelbar. http://www.xetra.de

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