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Kundenentwicklung

(in %)
Dieser Index gibt die Kundenzahlveränderungen zwischen zwei Zeitpunk­ten in Prozent der Kundenanzahl des Basiszeitpunktes an.

Kundenentwicklung

Beispiel
Ein Mobilfunkanbieter hatte im Basisjahr 2 Mio. Kunden. In den nächsten beiden Jahren stieg die Zahl auf 2,5 Mio. bzw. 2,8 Mio. Kunden. Damit betrug die Kundenentwicklung im ersten Jahr 125 % und im zweiten Jahr
140 %. An der Kundenentwicklung lässt sich die abnehmende Wachs­tumsdynamik des Unternehmens ablesen.

Kundenentwicklung
Quelle
Die Daten für die Kundenentwicklung sind der Kundenstatistik zu ent­nehmen. Diese wird in aller Regel von der Vertriebsabteilung geführt.
Interpretation
Die Kundenentwicklung erlaubt einen Rückschluss auf das Wachstum ei­nes Unternehmens. Dabei ist ein positives Wachstum normalerweise auf zwei Ursachen zurückzuführen: Ein Unternehmen kann  Marktanteile von seinen Wettbewerbern gewinnen und/oder sich erfolgreich in wach­senden Märkten bewegen.
Maßnahmen zur Beeinflussung
Hierzu zählt das gesamte Marketinginstrumentarium, das für die Neukun­denakquisition eingesetzt wird, z. B. im Bereich der Produkt-, Programm- und Sortimentspolitik, der Preis-, Entgelt- und Kontrahierungspolitik, der Distributions- und Vertriebspolitik sowie der Kommunikationspolitik.
Grenzen
· Eine positive Kundenentwicklung kann darüber hinwegtäuschen, dass ein Unternehmen zwar wächst, die Konkurrenz aber stärker wächst. Aus diesem Grund sollte parallel zur Kundenentwicklung auch immer der  Marktanteil im Auge behalten werden.
· Die Kundenverlustintensität sagt nichts über die Rentabilität der gewon­nenen bzw. verlorenen Kunden aus. Da die Neukundenakquisition im Regelfall ein sehr kostenintensives Unterfangen darstellt, muss unbe­dingt auch der  Deckungsbeitrag pro Kunde berechnet werden.

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