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Monte-Carlo-Analyse

Bei der Beschreibung von Risiken in der Unternehmensplanung (z.B. Investitionsrisiken, Ausfallrisi­ken, Portfoliorisiken, Value at Risk oder VaR,) kommen häufig Simulationsmethoden oder Monte­Carlo-Methoden (nach John v. Neumann) zum Einsatz. Sie ersetzen analytische Verfahren, wenn die mathematische Analyse sonst zu aufwändig wäre oder ein bestimmtes mathematisches Problem mit den zur Verfügung stehenden Methoden nicht lösbar ist. Die Monte-Carlo-Analyse ersetzt die analytische Rechnung durch auf dem Computer ausgeführte Zu­fallsexperimente unter Zuhilfenahme von Zufallszahlengeneratoren (z.B. werden bei Excel mit dem Befehl „ZUFALLSZAHL” Zufallszahlen einer Gleichverteilung erzeugt). Eine grosse Zahl von Si­mulationsexperimenten wird mit Stichprobenformeln ausgewertet, die dann Wahrscheinlichkeitsaussa­gen gestatten.
Monte-Carlo-Analyse der Barwert eines Investitionsprojektes, das über einen Planungshorizont von t = T durch seine Einzah­lungen Et und Auszahlungen At sowie den Diskontierungszinsfuss i charakterisiert wird. Angenommen, die Einzahlungen Et, die auf Produktumsätze zurückzuführen sind, variieren zufällig mit einer Wahr­scheinlichkeitsdichte zwischen einem pessimistischen und optimistischen Wert. Dann wird der Barwert einige hundertmal mit über Zufallszahlen erzeugten Et berechnet. Damit lässt sich die Verteilung von BW empirisch herleiten und dann Wahrscheinlichkeitsaussagen über seine Höhe machen. Siehe auch   Portfoliomanagement und   Unternehmensplanung, jeweils mit Literaturangaben.

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