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Einheitspreisgeschäft

Vorläufer des  Kleinpreisgeschäfts; beschränkte sein Sortiment auf einheitliche runde Preise für viele Artikel mit einem restriktiven Höchstpreis für eine Warenart (z.B. 10, 25 und 50 Pfennig und eine Mark). Einheitspreisgeschäfte hatten in Deutschland in den 20er und Anfang der 30er Jahre eine weit über dem Marktanteil von gut 1% hinausgehende wirtschaftspolitische Bedeutung. Ende der 60er Jahre sind die Einheitspreisgeschäfte von den alten Prinzipien abgekommen und haben den Preisspiegel, d.h. die Anzahl der Preisstellungen für Konsumenten, vergrössert sowie das Qualitätsspektrum nach oben ausgebaut. Im Gegensatz zu den USA haben die Lebensmittel im Sortiment deutscher Kleinpreis- geschäfte einen relativ hohen Anteil. Die heutigen Vertreter dieses Betriebstyps in der Bundesrepublik (Woolworth GmbH, Kaufhalle GmbH, Bilka GmbH) haben sich von der Ursprungsformel weit entfernt, und vor allem die ersten beiden kann man heute als Kleinwarenhäuser (junior department stores) bezeichnen. 

historisch bedeutsame Betriebsform des stationären Einzelhandels, die als Mittei­bis Großbetrieb ein breites und flaches Sorti­ment qualitativ vergleichsweise geringwerti­ger Waren des täglichen Bedarfs in wenigen festen Preisstufen (Einheitspreisen) bei ins­gesamt niedrigem Preisniveau vorwiegend in Selbstbedienung anbot. In Deutschland wurden die Einheitspreisgeschäfte seit Mitte der 30 er Jahre vor dem Hintergrund mittel­standspolitisch motivierter staatlicher Sank­tionen sowie marktseitig nachlassender Akzeptanz des Preisstellungssystems weit- gehend von den Kleinpreisgeschäften ab­gelöst.        

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