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Marktforschungsorganisation

Das Problem der Aufbauorganisation bezieht sich auf die Möglichkeiten der Institutionalisierung der Funktion im hierarchischen Gefüge der Unternehmung. Hierzu existieren primär drei (eindimensionale) Alternativen: (1)  Einrichtung einer selbständigen Abteilung im Absatz- bzw. Beschaffungsbereich der Unternehmung bei laufender, selbständiger Marktforschungstätigkeit; (2)  Einrichtung einer Stabsstelle bei der Geschäftsleitung oder bei der Leitung der Absatz- bzw. Beschaffungsbereiche in Fällen nur geringer betrieblicher Marktforschungstätigkeit; (3)  Einrichtung eines funktionalen Informationsbereiches mit einem Teilfunktionsbereich Marktforschung im Falle der Zentralisierung der Informationsbeschaffungs- und -Verarbeitungsfunktionen bei entsprechendem Arbeitsanfall. Strategische Marketingentscheidungen erfordern jedoch oftmals die Anwendung mehrdimensionaler Organisationsformen (z. B. Matrix- oder Projektorganisation). Die Organisation der Abläufe (Ablauforganisation) im marktbezogenen betrieblichen Informationswesen bezeichnet man als Marketinginformationssystem (vgl. Abb.). Elemente dieses Systems sind neben den Entscheidungsträgern als Systembenutzern und der jeweiligen Absatz- bzw. Beschaffungsmarktumwelt •   Datenbank als Speicher der Primär- und Sekundärdaten, •     Methoden bank mit mathematisch-statistischen Methoden zur Reduktion und Analyse der Daten, •     Modellbank, weiche Marketing-Modelle, d. h. Beschreibungs-, Erklärungs-, Prognose- und Entscheidungsmodelle zur Analyse und Vorbereitung der Marketingentscheidungen enthält. Marktforschungsorganisation Elemente des Systems sind ferner alle diejenigen Einrichtungen, die die Systembenutzer als Kommunikationsinstrumente verwenden (z.B. EDV-Geräte).                                                    Literatur: Montgomery, D. BJUrban, G. L., Management Science in Marketing, Englewood Cliffs, N.J. 1969. Schäfer; EJKnoblich, H., Grundlagen der Marktforschung, 5. Aufl., Stuttgart 1978.                  

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