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scientific management

Analyse von betrieblichen Arbeitsprozessen als Grundlage für die Arbeitsteilung in einfache, leicht erlernbare, repetitive Tätigkeiten. Scientific Management geht auf F. W. Taylor (1856 ?1917) zurück und wird als Ausgangspunkt der Managementforschung angesehen. Neben der konsequenten Anwendung betrieblicher Arbeitsteilung auf Basis systematischer Beobachtung des Arbeitsablaufs mit dem Ziel höherer Leistung ist Scientific Management geprägt durch Trennung von Planung und Ausführung, systematische Zeitstudien, Stücklohn-Systeme, wissenschaftliche Arbeitsmethoden, Kontrolle durch das Management, funktionale Organisation, leistungs- und effizienzorientiertes Denken. Taylor versuchte mit diesem Ansatz Spezialisierungsvorteile für die Mehrung des Wohlstands von Unternehmer und auch Arbeitnehmer zu erzielen. Als Praktiker und Ingenieur galt sein ganzes Interesse der Rationalisierung und Effizienzsteigerung der durchzuführenden Arbeiten in der Produktion. Er systematisierte aber auch die Kalkulations-, Einkaufs- und Liefermethoden. Der Begriff »Taylorismus« wird von Kritikern als Synonym für Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit, Bestimmung des Arbeitsablaufs durch die Technik und Sinnentleerung der Tätigkeiten verwendet. Taylor sah dieses Problem, stellte jedoch das Streben der Arbeitnehmer nach höheren Löhnen in den Vordergrund.

Siehe auch: wissenschaftliche Betriebsführung

Wissenschaftliche Gestaltung der Arbeitsverrichtung auf der Basis von Arbeits- und Zeitstudien zur exakten Analyse der Arbeitsabläufe. Basierend auf dem, nach dem amerikanischen Ingenieur Frederic Winslow Taylor benannten, Taylorismus wird versucht den Einsatz menschlicher Arbeit zu optimieren und so Leistungsreserven auszuschöpfen. Die Vorgehensweise gliedert sich in die Schritte: Auswahl einiger Personen, die in der zu analysierenden Arbeit besonders gut sind Studium der genauen Reihenfolge der grundlegenden Operationen und der dabei benutzten Werkzeuge Zeitmessung jeder Einzeloperation und Suche nach der schnellstmöglichen Ausführungsweise Ausschluß aller falschen, zeitraubenden und nutzlosen Bewegungen tabellarische Zusammenstellung der schnellsten Bewegungen und der dafür besten Arbeitsgeräte.Auf derartigen Analysen basieren Anreizsysteme wie Akkordlohn und die Forderung nach Spezialisierung.

In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) Betriebsführung, wissenschaftliche

Taylorismus

(wissenschaftliche Betriebsführung), vom US-amerikanischen Ingenieur Frederick Winslow Taylor (1856 - 1915) entwickelter Ansatz (1911) zur optimalen Gestaltung des Produktionsprozesses. Der Mensch als Arbeitnehmer sollte hierbei so effizient und effektiv wie möglich als „verlängerter Arm” der Maschine eingesetzt werden. Beeinflusst vom Scientific Management führte bspw. Henry Ford die Fliessbandfertigung ein; in Deutschland entstanden während der 1920er Jahre mit REFA und RKW ei­gene Institutionen zur Umsetzung der wissenschaftlichen Betriebsführung, d.h. der Rationalisierung. Siehe auch  Unternehmensführung (mit Literaturangaben).

Siehe Operation Research, wissenschaftliche Betriebsführung

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