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Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)

Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)/ European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) Träger dieser Bank mit Sitz in London sind derzeit über 40 Länder. Die Länder der Europäischen Union (EU) vereinigen die Kapitalmehrheit auf sich. Die EBWE soll den Ländern Mittel- und Osteuropas beim Aufbau der Marktwirtschaft und der Stabilisierung der Demokratie behilflich sein. Sie darf höchstens 40% ihrer Mittel dem staatlichen Sektor (Regierungen u. a.) zur Verfügung stellen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten muss auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Privatunternehmen sowie auf der Hilfe bei der Privatisierung bisheriger Staatsbetriebe liegen. Die EBWE gewährt und vermittelt Kredite vorwiegend für Gemeinschaftsprojekte und hilft bei der Vermittlung von Know-how zur Förderung der Privatwirtschaft in den Zielländern.

European Bank for Reconstruction and Development (EBRD)
wurde 1990 mit Sitz in London gegründet und ist seit 1991 tätig. Sie wird auch als Osteuropabank bezeichnet. Aufgabe der Entwicklungsbank ist die Unterstützung der vormals kommunistischen Transformationsländer Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens durch Darlehen, Bürgschaften, Kapitalbeteiligungen und Technische Hilfe. Voraussetzung für Leistungen der EBWE, von denen 60% satzungsgemäß für den privaten Sektor oder für Privatisierungsmaßnahmen vorgeschrieben sind, ist das Bekenntnis der Empfängerstaaten zur parlamentarischen Demokratie und zur Marktwirtschaft. Ende 1996 waren die Europäische Union (EU) und ihre 15 Mitgliedstaaten, die Europäische Investitionsbank (EIB), acht weitere europäische und neun außereuropäische Staaten, darunter die USA, sowie als Empfängerstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und alle zwölf Staaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Anteilseigner der EBWEuropäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) Ihre Organe sind der jährlich tagende Gouverneursrat, in dem das Stimmrecht nach Kapitalzeichnung gewichtet ist, das vom Gouverneursrat gewählte 23 Mitglieder umfassende Direktorium als Exekutivorgan unter dem Präsidenten, der Finanzprüfungsausschuß, der Ausschuß für Haushalt und Verwaltungsangelegenheiten sowie der Ausschuß für Finanzierungsgrundsätze und Geschäftstätigkeit.
Das genehmigte Kapital der Bank betrug 1993 10 Milliarden ECU. 1996 wurde die Verdoppelung des Kapitals beschlossen. Größter Kapitalzeichner sind die USA mit 10%. Die EU, ihre 15 Mitgliedstaaten sowie die Europäische Investitionsbank (EIB) haben zusammen 56,81 % und die 26 Empfängerstaaten zusammen 11,83% gezeichnet. Bis Ende 1996 hatte die Bank für 507 Projekte 9,96 Milliarden ECU gebilligt. Die von der EBWE verwalteten Sonderund Treuhandfonds sind der Fonds für Technische Zusammenarbeit, das Konto für Reaktorsicherheit, der Sonderfonds für Investitionen im Ostseeraum, der Sonderfonds für Technische Unterstützung im Ostseeraum, der Sonderfonds für Investitionen in Kleinunternehmen in der Russischen Föderation und der Sonderfonds für Technische Zusammenarbeit mit Kleinunternehmen in der Russischen Föderation.



Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)/ European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) Träger dieser Bank mit Sitz in London sind derzeit über 40 Länder. Die Länder der Europäischen Union (EU) vereinigen die Kapitalmehrheit auf sich. Die EBWE soll den Ländern Mittel- und Osteuropas beim Aufbau der Marktwirtschaft und der Stabilisierung der Demokratie behilflich sein. Sie darf höchstens 40% ihrer Mittel dem staatlichen Sektor (Regierungen u. a.) zur Verfügung stellen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten muss auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Privatunternehmen sowie auf der Hilfe bei der Privatisierung bisheriger Staatsbetriebe liegen. Die EBWE gewährt und vermittelt Kredite vorwiegend für Gemeinschaftsprojekte und hilft bei der Vermittlung von Know-how zur Förderung der Privatwirtschaft in den Zielländern.

European Bank for Reconstruction and Development (EBRD)
wurde 1990 mit Sitz in London gegründet und ist seit 1991 tätig. Sie wird auch als Osteuropabank bezeichnet. Aufgabe der Entwicklungsbank ist die Unterstützung der vormals kommunistischen Transformationsländer Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens durch Darlehen, Bürgschaften, Kapitalbeteiligungen und Technische Hilfe. Voraussetzung für Leistungen der EBWE, von denen 60% satzungsgemäß für den privaten Sektor oder für Privatisierungsmaßnahmen vorgeschrieben sind, ist das Bekenntnis der Empfängerstaaten zur parlamentarischen Demokratie und zur Marktwirtschaft. Ende 1996 waren die Europäische Union (EU) und ihre 15 Mitgliedstaaten, die Europäische Investitionsbank (EIB), acht weitere europäische und neun außereuropäische Staaten, darunter die USA, sowie als Empfängerstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und alle zwölf Staaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Anteilseigner der EBWEuropäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE Ihre Organe sind der jährlich tagende Gouverneursrat, in dem das Stimmrecht nach Kapitalzeichnung gewichtet ist, das vom Gouverneursrat gewählte 23 Mitglieder umfassende Direktorium als Exekutivorgan unter dem Präsidenten, der Finanzprüfungsausschuß, der Ausschuß für Haushalt und Verwaltungsangelegenheiten sowie der Ausschuß für Finanzierungsgrundsätze und Geschäftstätigkeit.
Das genehmigte Kapital der Bank betrug 1993 10 Milliarden ECU. 1996 wurde die Verdoppelung des Kapitals beschlossen. Größter Kapitalzeichner sind die USA mit 10%. Die EU, ihre 15 Mitgliedstaaten sowie die Europäische Investitionsbank (EIB) haben zusammen 56,81 % und die 26 Empfängerstaaten zusammen 11,83% gezeichnet. Bis Ende 1996 hatte die Bank für 507 Projekte 9,96 Milliarden ECU gebilligt. Die von der EBWE verwalteten Sonderund Treuhandfonds sind der Fonds für Technische Zusammenarbeit, das Konto für Reaktorsicherheit, der Sonderfonds für Investitionen im Ostseeraum, der Sonderfonds für Technische Unterstützung im Ostseeraum, der Sonderfonds für Investitionen in Kleinunternehmen in der Russischen Föderation und der Sonderfonds für Technische Zusammenarbeit mit Kleinunternehmen in der Russischen Föderation.



(EBWE)
Die EBWE, auch »Osteuropabank« genannt, wurde 1990 von über 40 Gesellschaftern mit Sitz in London gegründet. Fast alle europäischen sowie auch außereuropäischen Länder und die EG gehören zu den Gründern. Die Bank soll vor allen Dingen mittel- und osteuropäische Staaten auf ihrem Weg zur Demokratie und freien Marktwirtschaft beraten und durch Kredithergaben unterstützen. Die Bank hatte erhebliche Anlaufschwierigkeiten durch Probleme im Topmanagement und in der Auswahl geeigneter Förderungsobjekte.

(EBWE) — (engl.) European Bank for Reconstruction and Development (EBRD); die „Osteuropabank". Gegr. 1990. Sitz: London. 60 Mitglieder: 58 Länder (darunter alle 25 OECD-Staaten und alle Nachfolgerepubliken der UdSSR), die EU und die Europäische Investitionsbank). Seit 1991 als Entwicklungsbank für mittel- und osteuropäische Länder sowie für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) tätig. Empfängerländer: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Moldau, Polen, Rumänien, Russland, Slowakische Republik, Slowenien, Tatschikistan, Tschechische Republik, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, Weißrussland. In diesen „Reformstaaten" soll der Demokratisierungsprozess und der Aufbau einer marktwirtschaftlichen Ordnung durch die Bereitstellung von Investitionskrediten und Kapitalbeteiligungen (auch über Ko-Finanzierungen) und die Übernahme von Garantien unterstützt werden. Insb. Förderung der Privatisierung der Wirtschaft (höchstens 40 % der Mittel dürfen in öffentliche Projekte fließen). http://www.ebrd.org

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