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Verpflegungsbetriebe

Ähnlich wie in der Beherbergung (Beher­bergungsbetriebe), treten Verpflegungsbe­triebe (Gastronomie) als Untergruppe der Fremdenverkehrsbetriebe in vielen Er­scheinungsformen auf. Dieser Formenreich­tum ist auch beim Verpflegungsbetrieb auf die sehr unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse der Nachfrager zurückzu­führen. Je nach Größe, Art der Innenausstattung, Qualität und Quantität des Speisen- und Ge­tränkesortiments lassen sich bspw. folgende Betriebsarten unterscheiden (wobei unter­schiedliche Betriebsbezeichnungen und Lei­stungskombinationen auftreten): Restau­rant, Gasthaus, Buffet, Kaffeehaus, Espresso, Bar. Zahlenmäßig dominieren in der Gastrono­mie die Klein- und Mittelbetriebe mit einem hohen Anteil von Unternehmern und Fami­lienangehörigen als Mitarbeiter. Hohe Lagerbestände und Angebotsvielfalt der traditionellen Gastronomie verursachen hohe Kosten, so dass die Preise wegen der steigenden Personalkosten und wachsenden Kapitalintensität beträchtlich angestiegen sind. Dies fördert die zunehmende Polarisie­rung dieser Branche: einerseits traditionelle Betriebsformen im städtischen Agglomera­tionsgebiet und Urlaubszentren mit hohem Leistungs- und Preisniveau, andereseits viele Klein- und Mittelbetriebe mit spezialisier­tem Angebot (Pizzeria, China-Restaurant u.a.) und Fast-Food-Betriebe (in Ketten­oder Filialform) mit preisgünstigem Ange­bot. Betriebsketten und Franchising (Zurverfü­gungstellung von Know-how) sind neue Ko­operationsformen, die in den USA bereits ei­ne lange Tradition haben und auch in Europa hohe Zuwachsraten erreichen (McDonalds, Wimpy, Pizzaland, Wienerwald, Burger King u.a.). Ihre Vorteile liegen in einheitli­cher Gestaltung, gleicherQuantität, Qualität und gleichem Preis, jugendfreundlichem, ra­schem Service, Straßenverkauf, zentraler Hilfestellung für die Organisation, Abrech­nung, Kontrolle und Marketing. E. Literatur. Kaspar, C.; Kunz, B., Unternehmungs- führungim Fremdenverkehr, Bern, Stuttgart 1982. Tietz, B., Handbuch der Tourismuswirtschaft, München 1980.

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