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Effizienzregeln

verlangen, dass mit knappen Produktionsfaktoren nicht verschwenderisch umgegangen wird. Als Massstab dient ein Pareto-Kriterium. Statisch gesehen bedeutet es Vollbeschäftigung aller verfügbaren Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital sowie bei sektoraler Differenzierung die Erfüllung bestimmter Grenzprodukti- vitätsanforderungen (Pareto-Kriterium). Beim Einsatz natürlicher Ressourcen wird die intertemporale Allokation angesprochen. Effizienz bedeutet hier die Festlegung bestimmter Ressourcennutzungsprade und Kapitalakkumulationspfade derart, dass es nicht möglich sein soll, den Konsum einer Generation auf einem Zeitintervall (t1? t2) zu erhöhen, ohne den Konsum auf einem anderen Zeitintervall (evtl. für eine andere Generation) (t3, t4) zu verringern. Solange die Grenzproduktivität des Kapitals positiv ist, verlangt die Hotelling-Regel einen anhaltenden Substitutionsprozess von Ressourceneinsatz durch vermehrten Kapitaleinsatz. Weiterhin wird die Reihenfolge der Ausbeutung verschieden "teuer" zu fördernder Ressourcen mit verschiedenen Extraktionskosten geregelt: Nach ökonomischen Kriterien ist es effizient, mit der vollständigen Ausbeutung der am billigsten zu fördernden Ressourcenlagerstätte zu beginnen, dann auf die Lagerstätte mit den nächst höheren Extraktionskosten überzugehen etc. Dies ist deshalb effizient, weil die Kostenersparnis bei Ausbeutung der günstigeren Lagerstätten, wenn sie in Sachkapital investiert wird, die Gesamtproduktion erhöhen kann. Über einen unendlichen Zeithorizont betrachtet sind die Ressourcennutzungspfade so festzulegen, dass der gesamte Bestand genutzt wird: Erst Bestandserschöpfung bringt der Menschheit alle Vorteile des Ressourcenvorrats.     Literatur: Müller, K.-WJStröbele, W., Wachstum bei begrenzten natürlichen Ressourcen, in: WiSt, 12. Jg. (1983), S. 165 ff. Ströbele,W., Wirtschaftswachstum bei begrenzten Energieressourcen, Berlin 1984.

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