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Elektronische Datenverarbeitungssysteme

Begriff der EDV. ElektronischeDatenverarbeitungssysteme sind komplexe Gebilde zur Lösung von Datenverarbeitungsaufgaben. Sie setzen sich aus Teilsystemen zusammen, deren Zusammenwirken erst die Aufgabenerfüllung ermöglicht. Wichtige Teilsysteme sind:
a) Die instrumentalen Komponenten: Hardware, Software, Firmware (Mikroprogrammierung), Orgware (Organisationswissen) und
b) die Komponenten der Anwendungsseite: Aufgaben, Benutzer, Bedienung (Operating) und Systempflege. Die Gestaltung und Integration dieser Teilsysteme zu einem zweckgerechten Wirkungsgefüge ist eine der anspruchsvollsten betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten. /B. M. RiegerElementarfaktoren Als Elementarfaktoren der betrieblichen Leistungserstellung bezeichnet Gutenberg (Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band 1, Die Produktion, 22. Aufl. 1976, S. 3): Die objektbezogenen menschlichen Arbeitsleistungen. Die Arbeits und Betriebsmittel. Die Werkstoffe. Zur betrieblichen Leistungserstellung werden dabei alle Vorgänge gerechnet, die der Kombination oder Transformation von Produktionsfaktoren zu betrieblichen Leistungen dienen, einschließlich der Vorgänge, die der Leistungsverwertung, der Vorbereitung und Kontrolle der Leistungserstellung und der Bereitschaft zur Leistungserstellung dienen. Die objektbezogenen menschlichen Arbeitsleistungen bilden eine Teilmenge aller im Prozeß der Leistungserstellung eingesetzten menschlichen Arbeitsleistungen; die andere Teilmenge sind die dispositiven Arbeitsleistungen, die als Tätigkeiten des Führens, Planens und Organisierens in Erscheinung treten, während die objektbezogenen Arbeitsleistungen die konkrete Handhabung von Objekten (Werkstoffe, Informationen, Betriebsmittel) beinhalten. Diese Abgrenzung läßt sich beim einzelnen Arbeitnehmer nur als Akzentsetzung vornehmen, weil in den realen Leistungserstellungsprozessen neben der Ausführung auch immer Planungs- und Organisationsprozesse mit ablaufen; die Abgrenzung dient nur der Aussonderung der verschiedenen Aspekte der Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung. Für die objektbezogenen menschlichen Arbeitsleistungen lassen sich als wesentliche Bestimmungsgrößen ihres wirtschaftlichen Einsatzes nennen: Das Verhältnis von Arbeitsanforderung und individueller Eignung. Die technischphysischen Bedingungen der Arbeit. Die formale und informale Organisation der Arbeit. Das Arbeitsentgelt und seine subjektive Einschätzung im Verhältnis zu den drei anderen Bestimmungsgrößen. Die Arbeits und Betriebsmittel sind die Menge aller im Prozeß der Leistungserstellung zu gebralichenden Güter, die vom Betrieb beschafft oder selbst erstellt worden sind und die dazu geeignet sind, in mehr als einem Teilprozeß der Leistungserstellung eingesetzt zu werden. Die Zahl der Teilprozesse, in denen sie eingesetzt werden, kann sehr gering sein, wie bei schnell verschleißenden Drehstählen oder Bohrern oder unendlich groß, wie bei BetriebsGrund stücken. Zu den Arbeits und Betriebsmitteln gehören alle Werkzeuge, Maschinen und Maschinenzuoehör, Grund stücke, Gebäude und Gebäudeeinrichtungen. Bei kleinen Werkzeugen und einigen Arten von Zubehör wie Maschinenöl, Treibstoff etc. ist die Abgrenzung zu den » Werkstoffen schwierig. Der wirtschaftliche Einsatz der Arbeits und Betriebsmittel wirft die Probleme der zeitlichen Verteilung der Nutzungen (Abschreibung), der zweckmäßigen Nutzung des Betriebsmittelbestandes in der Planungsperiode (Produktionsplanung) und der Ersatz und Neubeschaffung von Arbeits und Betriebsmitteln (Investition) auf. Die Werkstoffe sind diejenigen Güter, die im Prozeß der betrieblichen Leistungserstellung zu Produkten transformiert oder kombiniert werden und dementsprechend verbraucht werden. Zu den Werkstoffen gehören die Rohstoffe, die einen Hauptbestandteil des zu erstellenden Produkts bilden, die Hilfsstoffe, die Bestandteil des Produkts werden, ohne daß dies immer erkennbar wird und die Betriebsstoffe, die bei Durchführung des Prozesses der Leistungserstellung an den Arbeits und Betriebsmitteln verbraucht werden. Die Wirtschaftlichkeit ihres Einsatzes ist eine zentrale Aufgabe der Kostentheorie.

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