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Norm 9000:2000

Die Novellierung der Qualitätsnormenreihe gründet auf acht Managementprinzipien als Grundsätzen jedes Qualitätsmanagements: kundenorientierte Ausrichtung der Organisation, konsequente Führung in Bezug auf Qualität, frühzeitige und weitgehende Einbeziehung der Mitarbeiter, Prozessorientierter Ansatz des Qualitätsmanagements, systemorientierte Managementprinzipien, kontinuierliche Verbesserung der Qualitätsstandards, rationaler Ansatz zur Entscheidungsfindung, Gestaltung der Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen. Die Norm enthält insofern eine explizite Kundenorientierung. Als Kunde wird dabei der Empfänger eines Produkts bezeichnet, dies kann ein Endverbraucher, Endabnehmer, Wiederverkäufer, Nutznießer oder Käufer sein. Es kann sich um eine Privatperson oder den Angehörigen einer Organisation handeln. Ziele, die im Rahmen der Novellierung verfolgt werden, sind die gleichermaßen gute Eignung für große, mittlere und kleine Betriebe, die Begrenzung des Dokumentationsaufwands, die Vereinfachung der Sprache, um die Darstellung nutzerfreundlicher zu machen, sowie insbesondere die prozessorientierte Konzeption der Elemente der Normen 9001 bis 9003:1994. Dies erfordert eine prozessorientierte Überarbeitung bereits vorhandener Dokumente wie Qualitätsmanagementhandbuch, Arbeitsanweisungen, Verfahrensanweisungen. Wesentliche Änderungen der Auslegung gegenüber der vordem geltenden Qualitätsnormenreihe von 1994 betreffen die Betonung der Managementaufgaben, den detaillierten Zielsetzungs- und -bewertungsprozess für alle relevanten Mitarbeiter und Ebenen im Unternehmen, die umfassende Bewertung des Qualitätsmanagementsystems, z.B. anhand von Kennzahlen, die Verpflichtung zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess, die Messung und Bewertung von Prozessleistungen, die Betonung der Kundenorientierung, z.B. durch Abfrage von Kundenzufriedenheit, sowie die geregelte Kommunikation über Kundenforderungen, Prozesse, Leistung des Qualitätsmanagementsystems etc.

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