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Saisonschwankungen

Saisonschwankungen sind die regelmäßigen Bewegungen wirtschaftlicher Größen in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Beispiele: Die Nachfrage nach Mineralwasser ist meist in den Sommermonaten sehr hoch und nimmt dann in weniger heißen Monaten wieder ab. Die Zahl der Arbeitslosen steigt regelmäßig in den Wintermonaten an, da z. B. in der Bauwirtschaft in dieser Zeit nicht gearbeitet werden kann.

Marktschwankung

periodisch regelmäßig auftretende typische Änderungen der Marktsituationen, deren Ursachen die jahreszeitlich unterschiedlichen Nachfrage- und Angebotsbedingungen sind.

1. Arten von Saisonschwankungen: a) Natürliche Saisonschwankungen: auf metereologische Ursachen zurückzuführende Schwankungen. Bsp. Rückgang in der Bauindustrie im Winter oder steigende Umsätze im Hotelgewerbe in den Sommermonaten während der Reisezeit u.a.m. b) Künstliche Schwankungen: Schwankungen, die sich aus den örtlichen Gepflogenheiten ergeben wie bsp. Betriebsferien, christliche Feste (Ostern, Pfingsten etc.) u.a.m. und deren Auswirkungen auf die Absatzpolitik.

2. Statistisch-methodische Ermittlung der Saisonschwankungen erfolgt aus einer mehrperiodischen Zeitreihe innerhalb der Zeitreihenanalyse. Die so ermittelten statistischen Kennzahlen spiegeln die Relationen zwischen Umsatz und den einzelnen Perioden wider.

3. Kostenmäßige Konsequenzen: starke ’ Beschäftigungsschwankungen, quantitative, vor allem aber , zeitliche und intensitätsmäßige Anpassung mit ihren kostenmäßigen Konsequenzen haben meist ein Ansteigen der Stückkosten zur Folge. Das Problem liegt deshalb darin, eine Anpassung an die Schwankungen oder einen Ausgleich während der Periode anzustreben; wenn das möglich ist, so kann bsp. bei schwankendem Absatz auf Lager produziert werden. Dabei sind die Lagerkosten mit den Kosten der Anpassung zu vergleichen.

im Gegensatz zu den mittelfristigen Konjunkturzyklen weniger als ein Jahr dauernde Schwankungen von Zeitreihen der Wirtschaftsaktivität mit periodischer Wiederkehr. Ursachen für Saisonschwankungen sind Jahreszeiten (z.B. Landwirtschaft), Nachfrageschwankungen (z.B. Energieverbrauch) oder Sitten und Gebräuche (z.B. Weihnachten). Wichtig ist die Saisonbereinigung wirtschaftlicher Zeitreihen für die Konjunkturdiagnose und -prognose. Die Bereinigung erfordert Kenntnis der Ursachen; hilfsweise kann sie auch mittels analytischer Zerlegung der Zeitreihe erfolgen, wobei Hypothesen über eine konstante oder variable Saisonfigur vorausgesetzt werden. Ein besonderes Problem ist die Abgrenzung der Saisonschwankungen gegenüber Zufallseinflüssen.

Siehe  Zeitreihenanalyse

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