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System

Unter einem System wird eine geordnete Gesamtheit von materiellen oder immateriellen Objekten verstanden. Dieser allgemeine Begriff wird in der Kybernetik und in der Systemtheorie speziell verstanden als eine Menge von geordneten Elementen, die durch Relationen miteinander verknüpft sind. Ein Element ist der kleinste Bestandteil des Systems, welches nicht mehr weiter zerlegt werden kann. Die Menge der Relationen zwischen den Elementen eines Systems ist seine Struktur oder Organisation.

(engl. system) Als System wird eine Gesamtheit bezeichnet, die aus mehreren Teilsystemen, Elementen und Verknüpfungen besteht. Systeme besitzen gewisse Eigenschaften und Merkmale. Es gibt viele verschiedene Arten von Systemen: biologische, technische, organisatorische, physikalische, logische, mathematische Systeme und andere. In betrieblichen Systemen bilden Personen und Betriebsmittel (Sachmittel) die Teilsysteme und stellen die Elemente dar. Durch informatorische, organisatorische und teilweise auch durch Güterund Wertströme sind die Elemente verknüpft. Abteilungen, Gruppen und Bereiche bilden die betrieblichen Teilsysteme. Betriebliche Systeme und auch die Teilsysteme sind gebildet worden, um gewisse Zwecke (Sachziele) zu erfüllen. Dies ist gut möglich, wenn die Teilsysteme durch ihre Zusammensetzung aus Personen und Betriebsmitteln mit den richtigen Eignungen (z. B. Qualifikationen) ausgestattet sind. Betriebe bilden Systeme, die durch ihre angebotenen + Güter und Dienstleistungen den von außen an sie herangetragenen Bedarf befriedigen. Sie funktionieren, wenn sie diesen Zweck erfüllen. Die Unternehmenszielsetzung ermöglicht den betrieblichen Systemen eine zielgerichtete Zweckerfüllung. Von mehreren Möglichkeiten kann durch Beachtung der Zielsetzung die beste ausgewählt werden. Betriebe sind kybernetische Systeme, da in den Teilsystemen Regelkreise vorkommen. Verschiedene Regelkreise können miteinander vermascht sein. Im Qualitätsmanagement, im strategischen Management und in der flexiblen Plankostenrechnung werden beispielsweise Regelkreise (kybernetische 1 Organisation) gebildet. Die Stabilität eines Teilsystems oder Systems sagt aus, wie gut es nach einer Störung wieder in seinen Gleichgewichtszustand zurückfindet. Betriebe sind multi und ultrastabile Systeme. Als ultrastabile Systeme können sie bei eingehenden Störungen mehrere Teilsysteme anpassen, um zu einem Gleichgewicht zu finden. Als multistabile Systeme können sie neue Teilsysteme strukturieren, z. B. Einrichtung einer neuen Abteilung, wenn dies benötigt wird.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Gliederung, Aufbau, Ordnungsprinzip, einheitlich geordnetes Ganzes. Das politische System der Bundesrepublik ist z.B. ein relativ stabiles System der Venvaltungs- und Machtstrukturen sowie der ökonomischen, sozialen und politischen Beziehungen untereinander. Es funktioniert nach den Gesetzen des

Kapitalismus. >Kapitalismus, >Sozialismus und Kommunismus

I. System v. § 24b KWG: schriftliche Vereinbarung über die Wirksamkeit von Abrechnungen in Zahlungs-sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen einschl. Vereinbarung zwischen einem Teilnehmer und einem indirekt teilnehmenden Kreditinstitut, die von der Bundesbank oder zuständigen Stelle eines anderen EU-Mitgliedstaats oder EWR-Vertragsstaats der Kommission der Europäischen Gemeinschaften gemeldet wurde. Systeme aus Drittstaaten stehen den vorgenannten Systemen gleich, sofern sie im Wesentlichen den betr. Voraussetzungen entsprechen.

abgegrenzte, geordnete Menge von sich gegenseitig beeinflussenden Elementen (Kybernetik). Die zwischen diesen bestehende Ordnung wird auch als Struktur bezeichnet. Den Elementen kommen bestimmte Eigenschaften zu (reale Objekte). Sie sind die kleinsten, nicht weiter zerlegbaren Bestandteile eines Systems. (1)     Ein System lässt sich meist in Teilsysteme zerlegen. Verfügt es neben internen Interaktionsbeziehungen auch über solche zu einem umgebenden System, so heisst es offenes andernfalls geschlossenes System. (2)     Teilsysteme lassen sich zu Gesamtsystemen zusammenfassen. (3)     Dynamische Systeme verändern im Zeitablauf ihre Struktur bzw. die Elemente verändern aufgrund von Umwelteinflüssen ihre Eigenschaften. Im Gegensatz hierzu behalten statische Systeme auch bei Störungen ihre Struktur bei. Neben diesen Klassifizierungen lassen sich noch eine Reihe weiterer (z. B. sendende/empfangende, künstliche/natürliche, hierarchische/nebengeordnete) Einteilungen vornehmen. Von besonderer Bedeutung ist das kybernetische System. Ein solches basiert auf den Prinzipien der Regelung und Steuerung. Es ist gegenüber Störeinflüssen relativ stabil. Wird es durch eine externe Störung aus dem Gleichgewicht gebracht, strebt es durch Rückkopplung eine Rückkehr zum Systemgleichgewicht an (vgl. z.B. eine Heizungsregelung).               Literatur: Niemeyer, G., Kybernetische System- und Modelltheorie, München 1977.

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