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Finanzbudget

Finanzplan
ist der Ausdruck für die Teilplanung im Finanzbereich der Unternehmung. Sämtliche Teilpläne des Unternehmens müssen abgestimmt werden mit der Budgetierung im finanziellen Bereich. Die Verabschiedung des Finanzbudgets für das nächste Jahr ist dann der Ausdruck dafür, daß sämtliche geplanten Maßnahmen in allen Funktionsbereichen mit dem Liquiditätsziel in Einklang gebracht werden können. Neben dem Erfolgsbudget stellt das Finanzbudget den zweiten wichtigen Teil der gesamtunternehmensbezogenen Budgetierung dar. Als Instrumente für die Finanzbudgetierung werden die Planbilanz, die Planbewegungsbilanz, der Kapital-bindungsplan und Cash-flowRechnungen herangezogen. Die Aufstellung des Finanzbudgets bedeutet nichts anderes als eine Finanz- und Bilanzplanung. Die Bilanzplanung spielt hierbei eine sehr große Rolle. Die bisherigen und die geplanten Investitionen sind insgesamt auf der Aktivseite zu sehen als Investitionen in das Anlage- und Umlaufvermögen.

Die bisherige und die geplante Finanzierung wird entsprechend auf der Passivseite ausgewiesen. Im Zuge der operativen Planungen im Bereich des Vertriebs, der Produktion, des Einkaufs und der Entwicklung ist auch der Kapitaleinsatz zu planen. Anlagezuwächse, Umlaufvermögenszuwächse einschließlich der Zuwächse an Lagerbeständen und Debitorenbeständen sind hierbei zu berücksichtigen. Durch eine systematische Zusammenstellung aus diesen Veränderungen entsteht schließlich eine Bewegungsbilanz, wenn man dazu auch noch die Veränderungen auf der Passivseite der Bilanz heranzieht. Die Planbewegungsbilanz stellt die geplante Mittelverwendung der geplanten Mittelherkunft gegenüber. Werden diese Positionen in besonderer Reihenfolge dargestellt, so kommt man zum Kapitalbindungsplan. Dieser stellt eine Tabelle dar, bei der zunächst der Finanzbedarf ermittelt wird, sodann diesem die Innenfinanzierung in Form von Gewinn, Abschreibungen, Rückstellungen und sonstigen Desinvestitionen gegenübergestellt wird. Das Zwischenergebnis ist der sogenannte Außenfinanzbedarf, der dann durch die Erhöhung von Eigenkapital bzw. Kreditbeschaffung gedeckt werden kann. Die Finanzplanung muß aber nicht allein von der Bilanzplanung ausgehen. Sie kann auch statistisch außerhalb der Bilanzplanung durchgeführt werden. Dies bedeutet dann jedoch, daß das Umsatzbudget in einen Plan für Einzahlungen und das Kostenbudget in einen Plan für Auszahlungen umzuformen ist. Dazu gehört aber auch die Planung der Einzahlungen und Auszahlungen, die im Zusammenhang mit den Bilanzpositionen z.B. der Debitoren- und Kreditorenbestände stehen. Auch muß hierbei die gesonderte Planung der Ertragssteuern berücksichtigt werden. Voraussetzung der Steuerplanung ist allerdings die Planung der Steuerbilanz. (Finanzplan, Budget, Finanzrechnungen).


Kurzfristiger (Bank-) Unternehmensplan, durch den im Rahmen des Finanzplanungs- und Budgetierungsprozesses den einzelnen Aufgabeeinheiten die geplanten Einnahmen und Ausgaben verbindlich vorgegeben werden.

Finanzplan

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