Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Personalaufwand

Neben dem direkten Arbeitsentgelt zählt man zum gesamten Personalaufwand auch alle indirekt verursachten Personalaufwendungen, die sog. Personalnebenkosten. In der handelsrechtlichen Abgrenzung gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB wird der Personalaufwand aufgegliedert in Löhne und Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung. Der Aufwand für Altersversorgung ist noch getrennt anzugeben. Zu den Löhnen und Gehältern gehören natürlich auch die Lohnsteuer und die Arbeitnehmeranteile an der Sozialversicherung. Bei den sozialen Abgaben (Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) sowie bei den Beiträgen zur Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung) ist zu beachten, dass auch Beiträge für die Insolvenzversicherung bei betrieblichen Versorgungszusagen hierher gehören. Als Unterstützungsbeträge kommen in Betracht: Zuschüsse zu Kur- und Krankenhausaufwendungen, Werksverpflegung u.a. Nicht zum handels- und steuerrechtlich definierten Personalaufwand gehören dagegen alle nicht effektiven Aufwendungen, denen kein echter Geldmittelabfluss aus dem Unternehmen gegenübersteht. Hierzu zählen alle Opportunitätskosten innerhalb des wertmäßigen Kostenbegriffs.


Siehe auch: Personalkosten

Die Aufwendungen der Organisation für den arbeitenden Menschen gliedern sich in Personalaufwand und Sozialaufwand. Zum Personalaufwand werden lediglich jene Aufwendungen des Betriebes gezählt, die unmittelbares Entgelt für die eigentliche Arbeitsleistung darstellen. Der Personalaufwand setzt sich damit im wesentlichen aus Löhnen, Gehältern und Prämien zusammen, wobei nichtleistungsbezogene Teile wie Urlaubsgeld, Vergütungen für Feiertage und andere Fehlzeiten von der Lohnend Gehaltssumme abzuziehen sind.
Vielfach wird daher der Personalaufwand auch als »bereinigte Lohnsumme« bezeichnet. Die Entwicklung des Gesamtaufwands im Personalbereich zeigt eine deutliche Verringerung des leistungs-bezogenen Teils zugunsten des sozialen Anteils. Die Ursache hierfür liegt in der Zunahme von Sozialleistungen durch gesetzliche Bestimmungen und Tarifverträge (z. B. Urlaubsgeld, Bildungsurlaub usw.).

Vorhergehender Fachbegriff: Personalarbeit | Nächster Fachbegriff: Personalaufwandsrechnung



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Gross Income | Verlustabzug | soft loan Internationale

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon