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Einzelfertigung

In der Regel wird bei Einzelfertigung von einem Produkt nur eine Einheit erstellt, auch wenn das Produkt zu einem späteren Zeitpunkt gleich oder ähnlich noch einmal hergestellt werden kann. Auch die einmalige Produktion mehrerer artverschiedener Objekte gleichzeitig wird noch als Einzelfertigung bezeichnet.

Merkmale von Unternehmen mit Einzelfertigung sind:

1. Produktionsprogramm. Betriebe mit Einzelfertigung arbeiten i.d.R. ohne festes Fertigungsprogramm. Sie produzieren meist nicht für den anonymen Markt, je nach Kapazität und den technischen Möglichkeiten ihrer Betriebsmittel.

2. Struktur der Betriebsmittel. Betriebe mit Einzelfertigung weisen überwiegend Universalmaschinen auf, die vielseitig verwendbar und schnell umzurüsten sind. Die fertigungstechnische Elastizität ist bei dieser Fertigungsstruktur am größten.

3. Struktur der Arbeitskräfte. Das Arbeitskräftepotential muß bei Einzel- oder Auftragsfertigung relativ elastisch sein, d.h. es wird eine große Anzahl von vielseitigen, gut ausgebildeten Facharbeitern benötigt.

Einzelfertigung erfordert u.a. eine genaue Kapazitätsplanung, vor allem bei unregelmäßigem Auftragseingang; sie führt zu relativ hohen Stückkosten; die Beschaffung der Betriebsmittel und Werkstoffe ist oft speziell auf den Auftrag zugeschnitten (z.B. Bauindustrie, Schiffsbau, Großmaschinenbau).

Einzelfertigung ist eine Produktionsweise, bei der immer genau eine Mengeneinheit eines Erzeugnisses hergestellt wird.

Problem:
Betriebe mit Einzelfertigung können im Regelfall nur auf Bestellung arbeiten. Sie haben kein festes Produktionsprogramm, sondern stellen alles her, was mit den vorhandenen Anlagen und Arbeitskräften produziert werden kann.

Beispiel:
Wohnungs-, Industrie- und Brückenbau, Großmaschinenbau, Schiffbau.

Zur Kostenträgerkalkulation bei Einzelfertigung
siehe Nachkalkulation, Kalkulation bei Einzelfertigung.



In der Regel wird bei Einzelfertigung von einem Produkt nur eine Einheit erstellt, auch wenn das Produkt zu einem späteren Zeitpunkt gleich oder ähnlich noch einmal hergestellt werden kann. Auch die einmalige Produktion mehrerer artverschiedener Objekte gleichzeitig wird noch als Einzelfertigung bezeichnet.

Merkmale der Betriebe mit Einzelfertigung:

1. Produktionsprogramm. Betriebe mit Einzelfertigung arbeiten i.d.R. ohne festes Fertigungsprogramm. Sie produzieren meist nicht für den anonymen Markt, je nach Kapazität und den technischen Möglichkeiten ihrer Betriebsmittel.

2. Struktur der Betriebsmittel. Betriebe mit Einzelfertigung weisen überwiegend Universalmaschinen auf, die vielseitig verwendbar und schnell umzurüsten sind. Die fertigungstechnische Elastizität ist bei dieser Fertigungsstruktur am größten.

3. Struktur der Arbeitskräfte. Das Arbeitskräftepotential muß bei Einzeloder Auftragsfertigung relativ elastisch sein, d.h. es wird eine große Anzahl von vielseitigen, gut ausgebildeten Facharbeitern benötigt. Zur Kostenträgerkalkulation bei Einzelfertigung siehe Standardnachkalkulation, Kalkulation bei Einzelfertigung. Einzelfertigung erfordert u.a. eine genaue Kapazitätsplanung, vor allem bei unregelmäßigem Auftragseingang; sie führt zu relativ hohen Stückkosten; die Beschaffung der Betriebsmittel und -4 Werkstoffe ist oft speziell auf den Auftrag zugeschnitten

Die Einzelfertigung oder Einzelproduktion gehört wie die Serienfertigung oder Serienproduktion und die Massenfertigung oder Massenproduktion zu den outputbezogenen Produktionstypen. Es sind Programmtypen, die als Wiederholungstypen bezeichnet werden.

Die Einzelfertigung oder Einzelproduktion ist durch die Herstellung einzelner Produkte, deren Fertigung sich nicht oder nur in Zeitabständen wiederholt, gekennzeichnet. Da bei der Einzelfertigung jeweils nur eine Einheit produziert wird, ist die Auflagengröße gleich eins. Das Fehlen einer Auflagendegression ist somit für die Einzelproduktion typisch. Alle auflagenfixen Kosten können nur einer Produkteinheit zugerechnet werden. Jedes Produkt stellt eine technische Individualität dar. Deshalb muß jedes Mal für die Fertigung einer Produkteinheit eine konstruktive und technologische Vorbereitung der Produktion durchgeführt werden. Vor der Aufnahme der Produktion müssen die Betriebsmittel umgerüstet werden, die Arbeitskräfte neu eingewiesen werden sowie spezielle Werkstoffe bereitgestellt werden. Die Einzelfertigung weist also einen hohen Vorbereitungsgrad auf.

Beispiele für die Einzelproduktion sind der Schiffbau, der Großmaschinenbau, der Turbinenbau, der Brückenbau. Dabei handelt es sich in der Regel um größere Objekte, die grundsätzlich nur auf Bestellung produziert werden; es liegt also zugleich Auftragsproduktion vor. Für die Einzelfertigung ist der Organisationstyp der Werkstattfertigung typisch.

Im Rahmen der in Produktions Unternehmen zu unterscheidenden Fertigungstypen nimmt die Einzelfertigung eine besondere Stellung ein. Sie ist gekennzeichnet durch eine unmittelbare künden bzw. auftragsbezogene Abwicklung mit hohem Planungsanteil. Sie ist direkt auf den eigentlichen Bedarf ausgerichtet und kann in einmalige, erstmalige und wiederholte Einzelfertigung unterschieden werden. Bei der einmaligen Einzelfertigung wird nicht mit einer wiederholten Fertigung gerechnet, wodurch der Aufbau eines über die eigentliche Fertigung hinausgehenden Vorbereitungsaufwandes (Mehrfachverwendbarkeit von Planungs- und Produktelementen) entfällt. Bei der erstmaligen Einzelfertigung wird auf der Basis eines verfügbaren Potentials an Produktionsfaktoren das Produkt in allen wesentlichen Produktentstehungsphasen erstmaüg geplant. Sie ist mit einem hohen Anpassungsaufwand bei den Fertigungsverfahren, den Fertigungsmaschinen und Vorrichtungen, der menschlichen Arbeit, den Fertigungsplanungsverfahren und den Konstruktions bzw. Entwicklungsmethoden verbund en. Mit dem Übergang zur wiederholten Einzelfertigung wird ein erhöhter Vorbereitungsaufwand geplant, der auf die spezifischen Nachfolgeproduktionen ausstrahlen soll. Das Produktionsprogramm von Einzelfertigungs Unternehmen erlaubt im allgemeinen eine hohe Anpassung der Güter und Leistungen an spezielle Kundenwünsche.

programmbezogener Produktionstyp (Programmtypen), bei dem im Rahmen eines Produktionsloses genau eine Mengeneinheit eines Erzeugnisses hergestellt wird. Dies kann einmalig geschehen (Einmalfertigung) oder auch mehrfach, aber in zeitlichen Abständen (Wiederholfertigung, Mehrfachfertigung).  

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