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Input

Input ist der mengenmäßige Einsatz von Produktionsfaktoren im Betrieb.

Inputgüter sind Einsatzgüter bei der Produktion.

Problem:
Der Begriff Input kann sich auf den einzelnen Betrieb, aber auch auf die Volkswirtschaft insgesamt beziehen. Volkswirtschaftlich sind Input-Output-Tabellen von Bedeutung.

Betriebswirtschaftlich stellt der mengenmäßige Einsatz von Produktionsfaktoren das Mengengerüst dar, aus dem sich - nach Multiplikation mit den jeweiligen Preisen - die Kosten ergeben.

Gegensatz:
Output

Als Input des gesamten Unternehmungs systems sind die betriebswirtschaftli chen Produktionsfaktoren zu se hen. Darüber hinaus können auch die Input der einzelnen Subsysteme des Un ternehmens betrachtet werden. Dabei kann der Input eines Subsystems (etwa der Produktion) der Output eines anderen Subsystems (etwa der Be schaffung) darstellen. Der gesamtunternehmungsbezogene Input bzw. sein Verbrauch werden i. d. R. zahlenmä ßig in dem Ermittlungsmodell (Be schreibungsmodell) der Buchhaltung erfaßt.

In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) Output

bezeichnet die Einsatzseite eines Produktionsvorgangs. Diese umfasst einerseits den unerwünschten Verzehr von   Produktionsfaktoren und andrerseits die Beseitigung von unerwünschten Produktions­ergebnissen (d.h. eines „Übels” in Abgrenzung zu einem  “Gut” bzw. eines „Redukts” in Abgren­zung zu einem „Produkt”). Siehe auch   Output und   Güter (Produktions- und Kostentheorie).


1. In der Produktionstheorie: Güter und Leistungen, die in einen Produktionsprozess eingehen oder ihn beeinflussen. Inputs werden entweder physisch im Produktionsprozess verbraucht (z.B. Rohstoffe) oder als Nutzungen von Bestandsfaktoren (wie Maschinen, Arbeitskräfte usw.) zur - Produktion herangezogen. Die Erfassung aller Inputs in einer –> Produktionsfunktion ist selten möglich, da die ökonomische Modellbildung zu einer Abstraktion zwingt. Man beschränkt sich deshalb auf die wichtigsten Faktoren. Nicht als Inputs behandelt werden Güter, die zwar technisch für die Produktion notwendig sind, aber außerhalb der ökonomischen Betrachtung liegen (z.B. weil sie keinen Preis haben). Schwierigkeiten bereitet die Berücksichtigung von Externalitäten im Produktionsbereich (Beispiel: Beeinflussung der Fischerei durch Abwässer der chemischen Industrie). Im allg. verwendet man als Inputs in makroökonomischen Produktionsfunktionen Aggregate (Aggregation). Stellvertretend für die z.T. schwer erfaßbaren Inputs werden die entsprechenden Bestandsfaktoren (Arbeitskräfte, Kapital, Boden) eingesetzt. Die Schwierigkeit der Erfassung und Messung solcher Inputaggregate ist eines der Hauptprobleme bei der ökonometrischen Analyse gesamtwirtschaftlicher Produktionsbeziehungen.
2. In der - Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und der - Input-Output-Tabelle ist Input als Wertsumme aller Produktionsaufwendungen (Vorleistungen und Primäraufwand) definiert.

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