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Produkt

Produkt ist das Ergebnis der Produktion oder des Produktionsprozesses.
Produkte können Sachgüter, Dienstleistungen oder Energien sein. Zusammenfassung der materiellen oder immateriellen Eigenschaften einer Ware oder Dienstleistung. Dies bezieht sich auf alles, was im Markt zum Verbrauch, zur Nutzung, zum Gebrauch oder zur Aufmerksamkeit angeboten wird und ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen kann. Im Hinblick auf die Bestandteile des Produkts unterscheidet KOTLER zwischen dem durch dieses Produkt angebotenen Kernnutzen, dem formalen Produkt und dem erweiterten Produkt.

Das Produkt als Ergebnis des Produktionsprozesses kann eine Sachleistung oder Dienstleistung sein.

(engl. product) Als Produkt wird in den Wirtschaftswissenschaften die von einer Unternehmung (Unternehmen) produzierte Leistung bezeichnet. Hierbei kann es sich sowohl um eine Dienstleistung als auch um materielle Güter (Waren, Sachgüter) handeln.

Ist das Ergebnis des wirtschaftlichen Handelns in einer Unternehmung durch Kombination von Produktionsfaktoren. Auch Dienstleistungen gehören hierzu, sie haben lediglich nichtmateriellen Charakter. Es wird über den Absatz zum Konsumenten oder Weiterverarbeiter gebracht oder im Unternehmen selbst (als innerbetriebliche Leistung, z.B. selbsterstellte Anlagen) verwendet. Siehe auch Güter.

In der Gesundheitswirtschaft:

Das Ergebnis eines physischen, geistigen, chemischen, mathematischen oder wirtschaftlichen Prozesses bzw. der Produktion. Im klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Sinne ein Wirtschaftsgut, welches unter Einbeziehung von Produktionsfaktoren (zum Beispiel Arbeit und Material) in einem Wertschöpfungs- oder Produktionsprozess erzeugt wird. Im weiteren Sinne sind auch Dienstleistungen Produkte, allerdings werden diese nicht im klassischen Sinne „produziert“.

Auch auf dem Gesundheitsmarkt im unfassenden Sinne werden nicht nur Dienstleistungen produziert, sondern auch eine Vielzahl von Gütern, die als Vorprodukte dienen oder bei der Erstellung von Dienstleistungen eine Rolle spielen. Hierzu gehören etwa Arznei- und Hilfsmittel, aber auch alle Produkte der medizintechnischen Industrie, der Gerontotechnik, der Bio- und Gentechnologie sowie des Gesundheitshandwerks.

Produkte auf dem Gesundheitsmarkt werden zunehmend nicht mehr als einzelne Dienstleistung oder gar als Einzelleistung im Sinne von Einzelleistungsvergütung verstanden, sondern in einem deutlich umfassenderen Sinne. Diese so beschriebenen Produkte gehen weit über einzelne Behandlungsschritte oder auch alle Behandlungsschritte einer einzelnen abgrenzbaren organisatorischen Einheit eines Leistungserbringers hinaus. Es handelt sich vielmehr um ein komplexes, auf ein Erkrankungsbild oder ein bestimmtes Stadium einer chronischen Erkrankung oder aber einen gesamten Erkrankungsablauf einer (chronischen) Erkrankung abgestimmtes komplexes Dienstleistungspaket, das unter Nutzung von einzelnen Dienstleistungen und Vorprodukten als Ganzes ein Produkt darstellt und – je nach Vergütungsform – auch als Ganzes vergütet wird, etwa im Rahmen von Verträgen zur Integrierten Versorgung (IV).

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Resultat des Arbeitsprozesses, das der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dient.

Bez. f. Bankleistung, -leistungsart, Finanzdienstleistung usw.

Gut, das durch eine Kombination von Produktionsfaktoren hergestellt und/oder verwertet wird. Als Ausbringungsgut spielt es in der betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie eine zentrale Rolle. Dieser Begriff des Produktes ist so weit gefasst, dass er sowohl materielle (Sack-) als auch immaterielle Güter umfasst. Nach der jeweiligen Güterart lassen sich Produkte entsprechend der nachfolgenden Übersicht weiter untergliedern (Produkttypologie). Produkte stellen das in jedem ökonomischen Produktionsprozess angestrebte Sachziel oder Ergebnis dar. Sie sind damit ein zentraler Ansatzpunkt für die Planung der Gütererzeugung in der Fertigungsplanung und des Güterabsatzes im Marketing. Wichtig erscheint in diesem Zusammenhang, dass viele Unternehmungen nicht nur Einzelprodukte und Sortimente, sondern "Problemlösungen" herstellen und anbieten. Hierunter sind Konzepte zu verstehen, mit denen den Kunden eine möglichst weitgehende Erfüllung ihrer Bedürfnisse ermöglicht werden soll. Neben den Komponenten eines umfassenden Sachprojekts (z. B. ganze Fabrikanlagen) gehören hierzu auch ein mitzulieferndes Wissen. (Know how) und Dienstleistungen wie Ausbildung und Wartung.      

(im   Marketing).
1. Begriff Ein Produkt ist aus Kundenperspektive ein Mittel zur Bedürfnisbefriedigung und somit zur Nutzengewinnung. Es werden der substantielle, der erweiterte und der generische Produktbegriff unterschieden. Der substantielle Produktbegriff bezieht sich auf das sogenannte Kernprodukt, welches ein Bündel physisch-technischer Eigenschaften darstellt und somit lediglich den Bereich physischer Produkte (Sachgüter) abdeckt. Dienstleistungen sind in diesem Produktbegriff nicht mit eingeschlossen. Der erweiterte Produktbegriff umfasst ein Leistungspaket, das aus physischen Produkten und/oder immateriellen Leistungen (Dienstleistungen) besteht und mit dem die umfassende Befriedigung funktionaler Kundenbedürfnisse erreicht werden soll. Auch hier steht der funktionale Kundennutzen im Vordergrund, allerdings kann nach diesem Verständnis ein Produkt auch teilweise oder ausschliesslich immateriell sein. Der generische Produktbegriff hat die weiteste Perspektive und umfasst sämtliche materiellen und immateriellen Produktfacetten. Dieses Begriffsverständnis bezieht nicht nur den funktionalen Nutzen, sondern auch andere Nutzenkategorien wie den emotionalen und den sozialen Nutzen mit ein.
2. Produkttypen: Eine grundlegende Produkttypologisierung geht zunächst gemäss der Materialität der Produkte von einer Unterscheidung zwischen   Sachgütern und Dienstleistungen aus. Der Sachgüter-bereich kann nach Art der Kunden weiter in   Konsumgüter (Endkunden) und   Investitionsgüter (in jüngerer Zeit häufig auch Industriegüter) (organisationale Kunden) unterteilt werden. Konsumgüter werden nach ihrer Nutzungsdauer in Verbrauchs- und Gebrauchsgüter eingeordnet, während Industriegüter gemäss ihrer Komplexität bzw. dem Grad der Individualisierung des Leistungsangebots in Güter des Produkt-, Anlagen, System- und Zuliefergeschäfis differenziert werden. Auch der Dienstleistungsbereich wird nach Art der Kunden in konsumptive und investive   Dienstleistungen unterteilt. Konsumptive Dienstleistungen können kontinuierlich erstellt werden (im Rahmen einer Mitgliedschaft oder ohne formale Beziehung) oder gelegentlich (im Rahmen einer Mitgliedschaft oder ohne formale Beziehung) und im Bereich der investiven Dienstleistungen werden industrielle und rein investive Dienstleistungen unterschieden. Neben dieser Typologisierung gibt es noch weitere Kriterien zur Differenzierung verschiedener Produktarten: Nutzungshäufigkeit (Waren des täglichen Bedarfs vs. Waren des aperiodischen Bedarfs), Markenbildung (Markenprodukte vs. unmarkierte Produkte), Kaufgewohnheit (Convenience Goods, die mit relativ geringem zeitlichen und gedanklichem Aufwand verbunden sind — z.B. Lebensmittel, Shopping Goods, die relativ selten und nach sorgfältigem Vergleich von Qualität und Preisen gekauft werden — z.B. Mode- und Specialty Goods, die selten und mit hohem   Involvement des Kunden gekauft werden — z.B. Immobilien) und Wertschöpfungsstufe der Leistung im Produktionsprozess (Rohstoffe, Zwischen- oder Fertigprodukte). Siehe auch  Marketing, Grundlagen (mit Literaturangaben).

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